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MEDIZIN


Für einen Arzt aus Polen bietet eine Stelle im Schweizer Gesundheitswesen die Chance auf ein hohes Gehalt, eine ruhige Arbeit in florierenden Spitälern und Kliniken sowie ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Berufs- und Privatleben.

 

 

Welche Voraussetzungen müssen erfüllt sein, um in der Schweiz als Arzt arbeiten zu können?

Die Schweiz hat mit der EU ein Abkommen über die Freizügigkeit abgeschlossen, auf dessen Grundlage EU-Bürger und damit auch polnische Ärzte ohne zusätzliche Arbeitsgenehmigung eine Beschäftigung in der Schweiz aufnehmen können. Wer in die Schweiz reist, kann sich 3 Monate lang legal in der Schweiz aufhalten – danach muss er eine Arbeitsbescheinigung vorlegen. Dazu muss man sich mit dem Arbeitsvertrag und einem ausgefüllten Aufenthaltsantrag an die Wohngemeinde wenden.

Ein polnischer Arzt kann direkt nach seinem Abschluss in der Schweiz arbeiten.

Die besten Chancen auf eine Anstellung haben jedoch diejenigen Ärzte, die mindestens drei Jahre nachweislich als Arzt tätig waren. Eine obligatorische Voraussetzung ist die Kenntnis der deutschen Sprache (wenn Sie in deutschsprachigen Kantonen arbeiten wollen) auf mindestens B2-Niveau (obwohl C1-Niveau eher angezeigt ist).

Erste Schritte als Arzt in der Schweiz


Um in der Schweiz als Arzt arbeiten zu können, müssen Sie Ihr Diplom anerkennen lassen (MEBEKO Anerkennung). Für diese Anerkennung ist eine spezielle Kommission, die Medizinalberufekommission (kurz MEBEKO), zuständig, der Sie die entsprechenden Dokumente zum Nachweis Ihrer EU-Staatsbürgerschaft und Ihres medizinischen Abschlusses vorlegen müssen.

 

Die Anhänge sollten enthalten:

Bestätigung der EU-Staatsbürgerschaft

-Medizindiplom gemäß der Richtlinie 2005/36/EG (das polnische Diplom entspricht dieser Richtlinie) und zusätzliche notwendige Anhänge

-Das Diplom sollte von der zuständigen Behörde ausgestellt sein und den europäischen Richtlinien entsprechen.

Legen Sie dem Antrag auf Anerkennung eines polnischen Diploms bei:

-eine notariell beglaubigte Kopie des Reisepasses

-Handschriftlich unterzeichneter Lebenslauf

-eine notariell beglaubigte Kopie des Diploms in der Originalsprache

-ein Original oder eine notariell beglaubigte Kopie einer Übersetzung des Diploms (es sei denn, es wurde in Deutsch, Französisch, Italienisch oder Englisch ausgestellt).

Dokumente dürfen nur von einem Notar, einer diplomatischen Vertretung, einem Gemeindeamt, einem Rathaus (Magistrat), einem Marschallamt, einem Gericht und in Übereinstimmung mit den EU-Richtlinien über die Ausstellung von einschlägigen Dokumenten beglaubigt werden. Der Übersetzer ist nicht befugt, eine notariell beglaubigte Kopie auszustellen, denn die MEBEKO erkennt ein solches Dokument nicht an.

Gebühren für die Anerkennung eines polnischen Diploms

Die Gebühren für die Bearbeitung eines Antrags auf direkte Anerkennung eines Diploms zusammen mit der Ausstellung eines persönlichen Dokuments beträgt zwischen 800 und 1.000 CHF (etwa 3.500-4.500 PLN). Die Gebühr wird nach Erhalt der Bestätigung über die Anerkennung des Diploms bezahlt. Erst nach Begleichung der Rechnung stellt die MEBEKO das Personaldokument und die Diplomanerkennungsbestätigung aus.

 

Sprachkenntnisse

Für die ärztliche Tätigkeit in der Schweiz sind Kenntnisse in einer der Amtssprachen Deutsch, Französisch oder Italienisch erforderlich (Rätoromanisch wird nur von einer kleinen Gruppe gesprochen und daher nicht berücksichtigt). Der Nachweis der Sprachkenntnisse auf mindestens B2-Niveau muss vom Medizinalberuferegister (MedReg) erbracht werden. Die Anmeldegebühr beträgt zwischen 50 und 100 CHF.

Ein Eintrag, der die Sprachkenntnisse bestätigt, kann online oder bei der Beantragung der Anerkennung eines Diploms beantragt werden.

 

Zum Nachweis der Sprachkenntnisse müssen Sie Folgendes vorlegen:

 

Sprachzertifikat auf mindestens B2-Niveau (nicht älter als 6 Jahre) oder

-Bestätigung der Spezialisierung in der Sprache, in der Sie zu arbeiten beabsichtigen, oder

-Bestätigung, dass der Arzt in den letzten 10 Jahren mindestens 3 Jahre in der betreffenden Sprache gearbeitet hat.

Jeder Kanton kann ein unterschiedliches Niveau an Sprachkenntnissen verlangen. Und während in den meisten Fällen eine lockere Kommunikation über alltägliche und medizinische Themen völlig ausreicht, verlangen manche Arbeitgeber mehr (d. h. nicht B2-Niveau, sondern eher C1).

Wenn Sie an unserem Angebot interessiert sind, schreiben Sie uns bitte


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